A-Klasse Adieu – Servus Kreisklasse

Wenn vor dem Jahr einer gefragt hätte, was das Ziel der Mannschaft ist, hätte wohl jeder gesagt „Oben mitspielen wäre schön“! Und es war zum Schluss doch der ganz große Wurf. Im Elfmeterschießen hat sich die Zweite für die Kreisklasse beworben. Die Klasse, die wir seit der Saison 12/13 nicht mehr gesehen haben. Die Klasse, in der um uns herum sehr viele Vereine spielen. Die Klasse, die jeher für Derbys steht wie keine andere Liga. Mit dem Sieg im Elfmeterschießen gegen Sindlbach ist der zweiten das vermutlich unmöglichste gelungen, dass es in einer Vereinsgeschichte gab: Aufstieg in die Kreisklasse.

Wenn man das Jahr revue passieren lassen, ist dieser Aufstieg mehr, als das Ergebnis einer langen Reise. Das Jahr begann gut, man siegte direkt gegen Neumarkt. Darauf folgten ein paar unentschieden und direkt die erste von nur drei Niederlagen: Zuhause verlor man gegen Bärenstarke Burggrießbacher/Obermässinger. Das Team von unserem Nutzi - Markus Gross - musste in er folge nur noch zwei Niederlagen hinnehmen: Oberwiesenacker und Türkspor. Aber seit dieser Niederlage am 24.10.21, hat man kein Spiel mehr hergegeben. Wenn man die Tabelle zum Ende der Hinrunde jedoch betrachtet, sieht man das Team auf Platz 7 stehen. Dass es für den zweiten Platz reichte, ist somit einer verdammt starken wie emotionalen Rückserie zu verdanken.  Nutzis Team ließ in der Serie nur 12 Treffer zu (komplett 25, was Ligabestwert ist) und konnte so die Relegation erreichen. Der Trainer selbst erinnert sich noch sehr gut, an das wohl härteste Spiel: „In Oberwiesenacker! 13 Mann die sich geopfert haben. Selbst unser Morfel (Moritz Wegner) hat im Sturm gespielt. Und da gehen wir als Sieger vom Feld!“ So kam es, dass die zweite Mannschaft zum Schluss belohnt wurde. Relegation gegen Sindlbach. Dieses Spiel stand auf Messers Schneide bis zum Schluss. Und unsere Mannen sind keinesfalls in Topbesetzung gewesen. Mit Trainer Nutzi und unserem Stürmer Jonny Sturm fehlten die wohl wichtigsten stützen in diesem Spiel. Doch die Truppe um Käptn Vallentin Körner zeigte, was man erreichen kann. Im Elfmeterschießen setzte man sich, wie 17/18 gegen Wettelsheim, gegen sehr starke Sindlbacher durch und machte sich Unsterblich.

Jetzt geht es gegen viele große Namen, die wir in Meckenhausen auch schon länger nicht mehr begrüßen durften: Allersberg, Plankstetten, Mörsdorf oder auch das Derby gegen unsere Nachbarn aus Weinsfeld. Es wird ein heißer Tanz, bei dem sich das Team beweisen kann.

 Text C. Baumann

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