Die Derbyhelden des Club kommen zum TSV Meckenhausen.
Die Derbyhelden des Club kommen zum TSV Meckenhausen. Der Verein aus dem Hilpoltsteiner Ortsteil steht schon jetzt Kopf und arbeitet fieberhaft an der Organisation. Es werden rund 3000 Gäste zum Freundschaftsspiel erwartet. Anstoß ist am Freitag, 6. Oktober, um 18 Uhr. Karten für zehn Euro gibt es nur an der Abendkasse.
Daniel Karmann/dpa
 
Meckenhausen

„Für die Spieler ist das ein Wahnsinn“, sagt Spielleiter Matthias Dotzer. „Es ist eine überragende Veranstaltung.“ Club-Fan Dotzer hatte sich an einer Ausschreibung über Facebook beteiligt. Der fränkische Zweitligist suchte für die anstehende Länderspielpause einen Testspielgegner mit einer Flutlichtanlage. Am Montag meldete sich der Club bei Dotzer und erklärte, der TSV Meckenhausen sei in der engeren Auswahl. Dann herrschte zwei Tage Funkstille. „Ich habe schon gedacht, naja, das war’s dann“, erzählt Dotzer. Am Mittwoch, um 16 Uhr kam der entscheidende Anruf: Meckenhausen hat das große Los gezogen. „Ich bin aus allen Wolken gefallen“, sagt Dotzer. „Die Spieler sind am ausflippen.“

Nicht nur die. Der ganze Verein steht Kopf. Denn bis zum 6. Oktober gibt es noch viel zu organisieren. Karten müssen gedruckt, das Catering vorbereitet werden, der B-Platz – nur er hat Flutlicht – muss mit Bauzäunen abgesperrt werden. „Wir sind gut aufgestellt“, sagt Meckenhausens Pressesprecher Christoph Baumann. „Das Team steht und jeder weiß, wo er anpacken muss.“

Einen Vorverkauf der Karten wird es aus Zeitgründen nicht geben. Die Tickets werden erst nächste Woche zur Verfügung stehen. Die Karte kostet zehn Euro, ermäßigt acht Euro. Kinder bis zwölf Jahre haben freien Eintritt. Die Abendkasse soll um 16.30 Uhr geöffnet werden.

Schon 1999 hatte der TSV Meckenhausen gegen den großen Club gespielt, erinnert sich Christoph Baumann. Er war damals als F-Schüler mit den Kickern des 1. FCN mit Kapitän Thomas Ziemer eingelaufen. Club-Stürmer Martin Driller war in der zweiten Halbzeit sogar ins gelb-schwarze Trikot von Meckenhausen geschlüpft. Ein Tor für den TSV hat er aber nicht gemacht. Das gelang dafür Eigengewächs Markus Waldmüller. Er brachte Meckenhausen mit seinem Treffer sogar mit 1:0 in Führung – am Ende stand es 1:14.